Explore your Future

Hochwirksam und selten gut gelehrt

In der psychosozialen Beratung gilt Handeln oft als Professionalität. Intervenieren, klären, weiterführen. Doch nicht jeder wirksame Schritt ist sichtbar. Und nicht jedes Nicht-Tun ist Passivität. Dieser Abend widmet sich einer zentralen, oft übersehenen Kompetenz: der Fähigkeit, nicht „klassisch“ zu intervenieren.

Im Fokus steht die Frage, wann Zurückhaltung keine Unsicherheit ist, sondern präzise Prozessführung. Wann ein Nervensystem integriert, statt blockiert. Und wie Berater:innen lernen können, die eigene innere Spannung auszuhalten, ohne sie vorschnell durch die eingebrachten Interventionen zu regulieren!

Denn viele Interventionen entstehen nicht aus fachlicher Notwendigkeit, sondern aus eigener Unruhe, aus dem Wunsch, etwas „in Ordnung zu bringen“. Wer diese Dynamik erkennt, verändert die eigene Arbeit grundlegend.

Der Abend eröffnet einen Erfahrungs- und Reflexionsraum, in dem Nicht-Intervention als aktive, verantwortungsvolle Haltung erfahrbar wird - getragen von Wahrnehmung, Timing und Beziehung.

Nicht weniger tun, sondern stimmiger handeln.

  • Nicht-Intervention als professionelle Haltung
  • Zurückhaltung als präzise Prozessführung
  • Umgang mit innerer Spannung in Beratungsprozessen
  • Wahrnehmung, Timing und Beziehung

imageTeilnehmende erhalten bei dieser Veranstaltung eine Supervisionsbestätigung im Umfang von insgesamt 5 Einheiten. Nähere Infos


Bei ausgewählten Angeboten erhalten Teilnehmende eine Supervisionsbestätigung, die für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung in vollem Umfang anrechenbar ist. Dies ist dann möglich, wenn didaktisch geplant und strukturiert mit der psychosozialen Beratungspraxis sowie mit dem Curriculum der LSB-Ausbildung verschränkt gearbeitet wird und die Reflexion beruflicher Erfahrungen der Teilnehmenden im Fokus steht. Im Sinne der Ausbildungssupervision werden dabei Methoden, Interventionen und professionelle Haltungen an realer Praxis vertieft und reflektiert.

Die Veranstaltung findet in diesem Fall im geschützten, supervisorischen Rahmen statt und wird von einer ausbildungsberechtigten Person gemäß BGBl. geleitet. Die Ausrichtung folgt dem fachlichen Verständnis von Supervision als professionsbezogenem Reflexionsprozess (vgl. u.a. Rappe-Giesecke: Supervision für Gruppen und Teams, Springer Verlag, 2009).


Termin: Dienstag, 03.02.2026 | 16 bis 20 Uhr
Location: Zoom (Link kommt kurz vor der Veranstaltung)
Trainerin: Antje Goldgruber-Hantinger
Preis: € 80,- pro Person

Verbindliche Anmeldung - Die Nicht-Intervention als Fachkompetenz

Stornobedingungen: Ich akzeptiere folgende Stornobedingungen: Bei einer Absage bis 7 Tage vor der Veranstaltung werden 50%, innerhalb von 7 Tagen 100% der Kosten verrechnet.
Datenschutz: Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert.
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