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Zwischen uns liegt nichts als Luft und Möglichkeiten.

Schloss Ehrenhausen. Räume aus dem 16. Jahrhundert - mitten im Grünen - laden zum Verweilen ein.

Der Charme eines alten Schlosses trifft auf neues Design und moderne Lerntechnik. Erlebe einen einzigartigen Lernraum - so einzigartig wie du es bist.

  • 180 Quadratmeter Wohlfühl-Raum im ältesten Teil des Schlosses
  • Technik für die nahtlose Interaktion zwischen Präsenz- und Online-Gästen (Hybrid-Lehre)
  • 4 Systemkameras (inkl. Moving- und Scribble-Cam), Profi-Broadcast-Equipment
  • Kostenlose Parkplätze mit optimaler Verkehrsanbindung
  • Überdachter Innenhof mitten im Schloss
  • Unverbauter Blick in den schönen Schloss-Garten
  • Privater Gartenbereich mit direktem Zugang


Biografisches zum Schloss Ehrenhausen

Im Mittelalter befand sich im Augebiet der Glan, das mit Erlen bewachsen war, das Gut Olsink (slow. für Erle). Es gehörte 1314 den Halleggern, die hier auch eine Mühle besaßen. Ein Schloss wird an dieser Stelle erst im 17. Jahrhundert erwähnt. Es war im Besitz der Familie Deutenhofen, die auch die Ansitze Mageregg, Drasing, Ebenthal, Neuhaus und Rosenberg besaß. Wer im 16. Jahrhundert den ersten Wehrbau errichtete, ist nicht bekannt. Möglicherweise waren es die Herren von Neuhaus zu Greifenfels, die hier 1588 urkundlich erwähnt werden.

Kupferstich Ehrenhausen Bild: Johann Weichard von Valvasor, Kupferstich, 1688 (farblich verändert)
Nach dem Tod des Freiherrn Philipp Jakob von Deutenhofen setzte ein rascher Besitzwechsel ein. Ernst Anton Freiherr von Schneeweiß kaufte den Ansitz um die Mitte des 18. Jahrhunderts, verkaufte ihn aber schon um 1770 an Ignaz Freiherrn von Sternbach. Bereits im nächsten Jahr gehörte er wieder der Familie Schneeweiß, da ihn die Freiin Maria Barbara von Schneeweiß zurückgekauft hatte.

Historischer Text zu Ehrenhausen Bild: Johann Weichard von Valvasor, Kupferstich, 1688 (farblich verändert)
1788 wurde das Gut von Josef Freiherr von Jöchlingen übernommen, den 1802 Anton Longo von Liebenstein ablöste. Nach Jakob Xaver Holler und Christoph Groder gelangte Ehrenhausen 1828 an Ludwig de la Motte Fouqué, einen Verwandten des Dichters Friedrich de la Motte Fouqué. 1837 versuchte man durch eine Lotterie, das Schloss los zu werden, was aber nicht gelang. Schließlich kaufte 1844 der Textilfabrikant Thomas Ritter von Moro aus Viktring die Herrschaft. Nach 1870 wurde die Anlage umgebaut und renoviert. 1897 befand sich diese im Besitz von Johann Franz Suppan. Er war Bankier und Bürgermeister von Klagenfurt. 1940 erbte Ehrenhausen Irmgard Kos, deren Nachfahren bis heute Eigentümer von Ehrenhausen blieben.

Historisches Bild zu Ehrenhausen Bild: Johann Weichard von Valvasor, Kupferstich, 1688 (farblich verändert)
Professor Dr. Carlo Kos hat sich im Schloss ein Maleratelier eingerichtet. Teile des Gebäudes sind vermietet, u.a. an das LSB STUDIO, das hier 2022 seinen Lernraum einrichtete.

Schloss Ehrenhausen liegt westlich des Spitalberges im 9. Stadtbezirk von Klagenfurt. Im Gegensatz zu den meisten Schlössern im Umkreis der Landeshauptstadt liegt es nicht auf einer Anhöhe, sondern am Talboden. Ob es einst ein Wasserschloss war, ist nicht mehr zu eruieren. Ältester Teil der reich gegliederten Gebäudegruppe ist der Südosttrakt, in dem u.a. das LSB STUDIO untergebracht ist. Sein markantes Kennzeichen ist der sechseckige zwiebelgekrönte Kapellenturm. Das oberste Geschoß des Westtraktes hat vermutlich seinerzeit als Speicher gedient, worauf die Ochsenaugenfenster hinweisen. Der jüngste Teil des Gebäudes ist der im Norden anschließende Bau, der erst im 20. Jahrhundert errichtet wurde. Hier ist ein Teil der Fernwärmeversorgung Klagenfurt untergebracht.
Weiterführende historische Literatur:
- Georg Clam Martinic: Österreichisches Burgenlexikon, 1992
- Laurin Luchner: Schlösser in Österreich II, 1983
- Anton Schroll: Dehio-Handbuch Kärnten, 2. Auflage, 1981
- Siegfried Hartwagner: Klagenfurt Stadt, 1980
- Kohla/Metnitz/Moro: Kärntner Burgenkunde, 1973
- Hermann Wiessner: Burgen und Schlösser um Klagenfurt, Feldkirchen und Völkermarkt, 1965
- Hugo Henckel-Donnersmarck: Burgen und Schlösser in Kärnten, 1964

Text-Quelle: vgl. http://www.burgen-austria.com/archive.php?id=1234 (26.10.2021)


Biografisches zum LSB STUDIO

Im Gegensatz zum Schloss Ehrenhausen gab es das Studio im Mittelalter noch nicht. Kurz nachdem eine Steirerin einen Kärntner traf, machten sie sich gemeinsam auf die Suche nach Praxisräumlichkeiten für ihre Beratungstätigkeit. Es dauerte nicht lange und wunderbare Menschen fanden sich ein. Erste Workshops wurden organisiert auf 2 x 20m2(sic!), in Viktring durchgeführt und der Markenname LSB STUDIO ins Leben gerufen.

Kupferstich LSB Studio STUDIO V.1.0 in Viktring | Bild: Werner C. Hantinger, Digitaler Kupferstich, 2012 (farblich verändert)
6 Jahre später - 2018 - war (schon längst) zu wenig Platz und es wurden neue Räumlichkeiten mit 100m2 in der Villacherstraße 39 angemietet. "Der Charme eines alten Hauses trifft auf neues Design" - doch die Räume mussten erstmal kernsarniert werden. Während des laufenden Seminarbetriebs am alten Standort in Viktring wurden die neuen Räumlichkeiten in der Villacherstraße adaptiert und in mühevoller Kleinarbeit zum Studio 2.0 gestaltet.

Historischer Text zum Studio Bild: Unbekannte historische Quelle ;)
LSB Studio V.2.0 STUDIO V.2.0 in der Villacher Straße | Bild: Werner C. Hantinger, 2019 (farblich verändert)
Im historischen Jahr 2021 wurde das Haus verkauft und das Studio musste Platz machen. Mehr Platz wurde jedoch ohnehin gebraucht und so begann die Suche nach größeren Räumlichkeiten.

Eine alte Schlosserei sollte es werden oder eine ehemalige Industrie-Halle, die wir dann ausbauen würden - so war die Idee. Geleitet von unzähligen "Zufällen" und über alte Kontakte kam es im Sommer 2021 zu einer überraschenden wie außergewöhnlichen Begegnung mit dem Besitzer des Schlosses Ehrenhausen. Danke Carlo für den interessanten Abend und die Schlossführung! Der Grundstein für STUDIO V.3.0 war gelegt - 180m2 mitten im Grünen und im ältesten Teil des Schlosses wurden zum Lernraum umgestaltet.

Stay tuned die Geschichte geht weiter!